Mainz.

Türme des Mainzer Doms
Eine der vielen Ansichten des Mainzer Doms.

Mainz ist schön. Selbst bei dem grauen Wetter, das mich in den anderthalb Tagen begleitet hat, gab es viel zu sehen und der Charme der Altstadt hat mich für sich gewonnen (anderes lass ich hier mal großzügig unter den Tisch fallen). Ehrlich gesagt, hatte ich Mainz vorher so gar nicht auf dem Schirm. Mutmaßlich habe ich mal so einiges in der Schule in Bezug auf Mainz gelernt, aber (der Lern-Bulimie sei Dank) vieles fiel mir dann erst vor Ort mit einem „Ach, ja!“ wieder ein.  Besser ein Mal gesehen als hundert Mal gelesen

Markt in Mainz
Markt in Mainz

 Begonnen habe ich meinen Stadtspaziergang in Richtung Dom. Durch eine unglaubliche Zahl von Marktständen (wer soll das alles kaufen/essen?) habe ich mich dem etwas versteckt liegenden Eingang angenähert und bin nach dem geschäftigen Treiben in die Ruhe des gewaltigen Doms Sankt Martin eingetaucht.

Hauptschiff des Doms mit Blick Richtung Westchor.
Hauptschiff des Doms mit Blick Richtung Westchor.

Außer mir waren um die Uhrzeit nur wenige Menschen anwesend und so konnte ich mich in Ruhe umgucken. Besonders gefallen hat mir das harmonische Zusammenspiel der verschiedenen Epochen in denen der Dom Gestalt annahm bzw. renoviert wurde. Einen Blick mehr bekommen in Kirchenhäusern immer die Fenster. Da gibt es so manche Kunstwerke, die ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Im Dom Sankt Martin haben mir die neu gestalteten Fenster des Künstlers Johannes Schreiter in der Sakramentskapelle, die trotz des grauen Himmels draußen strahlten.

Die Kirchenfenster von Johannes Schreiter im Mainzer Dom (Anfang 21. Jh.)
Die Kirchenfenster von Johannes Schreiter im Mainzer Dom (Anfang 21. Jh.)

Nach dem Rundgang durch die alten Gemäuer habe ich mich zu einem Spaziergang um den Dom entschieden und dabei einige Fotos geschossen…

Markt in Mainz
Heunensäule und Weihnachtsdekoration des Markt in Mainz.
Die Mainzer Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge mit (ein wenig) Lokalkolorit.
Die Mainzer Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge mit (ein wenig) Lokalkolorit. 

Schön, dass mir hier aufging, warum die Mainzelmännchen eigentlich Mainzelmännchen heißen – der Groschen der da fiel, war vermutlich bis über den Rhein zu hören…

Eine Stadtansicht von Mainz in einer Hausfassade.
Hausfassade mit Stadtansicht.
Kartographie in Realität: Der 50. Grad Nördlicher Breite vor dem Theater.
Kartographie in Realität: Der 50. Grad Nördlicher Breite vor dem Theater.
Staatstheater Mainz.
Staatstheater Mainz.
Das Nasengäßchen.
Das Nasengäßchen.
Gullideckel mit "Mainzer Rad", Wappen der Stadt Mainz.
Gullideckel mit „Mainzer Rad“, Wappen der Stadt Mainz.
Fahrrad vor der Martinus-Bibliothek in der Grebenstraße.
Fahrrad vor der Martinus-Bibliothek in der Grebenstraße.
Eingang Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz.
Eingang Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz.
Ansicht des Mainzer Doms vor der Tür des Gutenberg-Museums.
Ansicht des Mainzer Doms, Liebfrauenplatz. Im Vordergrund die Weinfasshütten für den Weihnachtsmarkt.

Nach diesem Rundgang hatte ich meinen persönlichen Höhepunkt der Reise: Den Besuch des Gutenberg-Museums. Darüber habe ich letzte Woche bereits berichtet und kann diesen Audioguide nicht oft genug erwähnen. Außerdem ist es darin warm, was bei den aktuellen Temperaturen ein entscheidender Pluspunkt mehr sein könnte. Ein kurzer Abstecher zur Touristeninformation am Brand und dann zurück in die Altstadt. Mit kleinem und großem Budget lässt sich in den vielen kleinen Läden der Altstadt so manches Schönes shoppen. Besonders gefallen hat es mir in der Augustinerstraße mit der Augustinerkirche und den vielen Seitengassen, wie z. B. dem Kirschgarten.

Kirschgarten
Der Kirschgarten mit seinen Fachwerkhäusern.
Die Augustinerkirche, die sich wie ein stattliches Haus in die Augustinerstraße einfügt.
Die Augustinerkirche, die sich wie ein stattliches Haus in die Augustinerstraße einfügt.

Nett gegessen habe ich übrigens bei Pizza Pepe, Kleinigkeiten für den Adventskalender habe ich im ZDF-Shop, dem Gutenberg-Laden und im Domcafé erstanden. Hätte ich ein dickeres Portemonnaie gehabt, hätte ich sicherlich auch etwas Geld bei carmelotta (viele schöne Geschenkideen von kleinen Labels) oder Listmann (Bastelladen mit riesiger Auswahl) gelassen und hätte mich im Tonstudio dazu hinreißen lassen etwas Keramik selbst zu bemalen. So trat ich dann aber mit einigen Kleinigkeiten den Weg zum Hotel an und habe den Abend entspannt verbracht, bevor ich am nächsten Morgen nach Wiesbaden aufgebrochen bin.

Am Abend: Der Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz.
Am Abend: Der Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz.
Spaziergänger am Rhein.
Spaziergänger am Morgen am Rhein.
Blick zur Theodor-Heuss-Brücke
Blick zur Theodor-Heuss-Brücke

Das war Mainz und bleibt Mainz.

Liebe Grüße, Anna-Lena

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