Fundstück: Quasikristalle (E. Menasse)

„Sie war ihm vor die Füße gefallen wie Planetenstaub, und schon war sie ihm lieb und nah, ohne dass er das Ende dieses Zusammenseins gefürchtet hätte. Das beste Leben ist das gegenwärtige; aber meistens kommt einem die Gegenwart blass vor, sodass man fruchtlos und ermüdend an Vergangenheit und Zukunft herumzupft. Wenn die Gegenwart jedoch aufglüht, dann sollte man sich ihr überlassen, dachte Nelson. Das zumindest könnte man von sich verlangen; ohne Neben- und Hintergedanken.“

aus: „Quasikristalle“ von Eva Menasse, erschienen 2013 bei Kiepenheuer & Witsch (S. 216)

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