Fundstück: Das große Los (M. Winnemuth)

„Woran ich also glaube? An ein Leben vor dem Tod. An Empathie. Aufmerksamkeit füreinander. Sagen & Fragen. Dass es immer und immer und immer wieder darum geht, sich einander mitzuteilen und den anderen verstehen zu wollen. Du hast irgendwann mal geschrieben ‚Mir und den Menschen, die mir wichtig sind, wurde immer geholfen – das kann ich nicht immer direkt zurückgeben. Aber streuen.‘

Daran glaube ich auch: an random acts of kindness, an sinnlose Freundlichkeit, die keine Gegenleistung erwartet. Ich glaube, die wirkt viral – ihrerseits ansteckend.

Ich glaube, dass sich ein Leben daran misst, wozu man Ja und wozu man Nein sagt. Ich glaube nicht, dass man einen Gott braucht, um ein moralisches Gerüst zu haben. Und ich glaube an Veränderung. Daran, ‚dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war‘ (wir sind die Hannes-Wader-Generation, Du und ich, oder?).“

aus: „Das große Los“ von Meike Winnemuth (erschienen bei Knaus, 2013), S. 224/225.

Das Warten hat sich gelohnt: Ich liebe es! Meike Winnemuth hat ihre halbe Million als Anschub für eine Weltreise genutzt und sich die Welt in einem Jahr in zwölf Städten angeguckt. In „Das große Los“ schreibt sie aus jeder Stadt einen Brief an einen Menschen, dem sie ihre Eindrücke, Gedanken und Erlebnisse mitteilt. Inspirierend. Ich bin gespannt, was die Autorin als nächstes anpackt und freue mich wieder einmal über den Markt der Möglichkeiten, den die Welt für uns bereit hält. Danke, fürs Teilen, liebe Meike Winnemuth!

Mehr Eindrücke und Informationen auf www.vormirdiewelt.de

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4 Comments

  1. Was für eine tolle Idee, aus jeder Stadt die Eindrücke in Briefform aufzuschreiben, die zusammengefasst ein Buch ergeben!

    … ich glaub übrigens, ich kann wieder kommentieren. : ))

    1. Puh…das freut mich :)

      Das Buch ist wirklich gut. Ich mag Meike Winnemuth schon länger und habe mir dieses Buch ein wenig herbeigewünscht. Eine Frau, die sich was traut. Toll!

      Liebe Grüße!

    1. Nicht wahr? Ich hab mich beim Lesen (und auch jetzt noch) hin und wieder gefragt, ob ich mir das zutraue – denn wollen würde ich natürlich :)

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