Miraikan und Odaiba Seaside Park, Tokyo

Odaiba war bei meinen letzten Aufenthalten nie eine wirkliche Option. Zu weit weg und immer erst wieder auf dem Weg zum Flughafen auf dem Radar, weil wir an den markanten Gebäuden und dem Riesenrad vorbeikamen. Als ich im Garten über meine Tagesplanung nachdachte, machte ein Ausflug dort „rüber“ irgendwie Sinn. Der Schweinehund Müdigkeit lässt sich bei mir immer noch am besten durch Bewegung und viel Neues bekämpfen. Dafür ging es zuerst mit einem „normalen“ Wasserbus zum Hinode-Pier und von dort mit der futuristischen Hotaluna zum Odaiba Seaside Park.

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Von dort wollte ich zu Fuß möglichst schnell zum Miraikan kommen, das auch am heutigen Montag geöffnet hatte. Also direkt einen Japaner gefragt, der irgendwie offiziell aussah. „About ten minutes, go straight, then left.“. Gesagt. Getan. Nach zehn Minuten dann den nächsten gefragt, weil immer noch kein Miraikan zu sehen war. Selbe Antwort. Offenbar ist mein „zügig gehen“ eher Schildkrötentempo oder aber… Nein. Es wird so sein. Nach weiteren zehn Minuten bin ich jedenfalls am Ziel angekommen: Miraikan, das Nationalmuseum für Wissenschaft & Innovation. Toll!

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Asimo ist ein toller Typ. Faszinierend. Wie so einiges unter diesem Dach. Beim Rausgehen stand ich mit zwei Herren im Aufzug, die aus dem Forschungstrakt kamen. Die sahen zufrieden aus mit sich und ihrer Arbeit. Vielleicht haben sie sich aber auch einfach nur über den Feierabend gefreut. Wer weiß.

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Zurück Richtung Seaside-Park hatte ich es jetzt deutlich entspannter. Und kürzer. Dafür hatte ich jetzt Hunger. Was sich ganz gut traf, weil es dort mal wieder zig Restaurants zur Auswahl gab. Meine Wahl war letztlich lecker, aber zu wenig und ohne gute Aussicht. Hätte ich schöner haben können, habe ich aber erst auf dem Weg zur Metro gesehen. In der Metro selbst habe ich dann zwar noch was sehen können, aber das bunt beleuchtete Riesenrad und die vielen Lichter der Häuser von Odaiba müsst ihr Euch jetzt denken. Ich kam nämlich offensichtlich zur Feierabendzeit in die Bahn. Von der Station Shimbashi bin ich dann via Ginza zurück zum Hotel.

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Ich kann nichts dagegen tun, aber ich mag diese vielen Lichter. Manchmal. So wie momentan zum Beispiel. Bald geht’s aufs Land, da kann ich dann auch wieder Sterne sehen. Die mag ich eh lieber.

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