Enoshima

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Von meiner Unterkunft in Fujisawa aus, war es nicht weit zur Insel Enoshima, die durch einen Damm mit der Stadt verbunden ist. Enoshima war 1964 übrigens das Kiel von Tokio, denn hier war Austragungsort der Segelwettkämpfe der Olympischen Spiele.
Die Insel hat mich an Helgoland erinnert: Offensichtlich viele Tagesbesucher und wenn man irgendwohin möchte, geht es erstmal aufwärts. Die findigen Japaner haben daher zum einen endlose Stufen in den Fels geschlagen und zum anderen drei lange Rolltreppen installiert, die einen natürlich nicht kostenlos von unten nach oben tragen. Da ich mir einen FreePass für den Tag geholt hatte, der die Rolltreppen einschloss, habe ich nach der ersten langen Treppe eingesehen, dass ich die nächsten beiden Etappen mit der Rolltreppe bewältigen sollte, wenn ich noch was vom Tag haben möchte. Die erste Station auf dem Weg zum Aussichtspunkt nach oben, war der Enoshima-Schrein.

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Die weiteren Attraktionen folgten dann weiter oben auf der Insel. Zum einen der Samuel-Cocking-Garden und zum anderen der Aussichts(leucht)turm „Enoshima Sea Candle“. Beides war im Day Pass inbegriffen und gehörte damit zu meinem Programm. Der Garten bot für Freunde von Blumen und Bäumen einiges an Grün.

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Mich zog es dann natürlich relativ direkt zum Aussichtsturm. Auf dem Weg auf die Insel hatte ich in der Ferne den Fuji gesehen – das erste Mal seit meiner Ankunft in Japan. Damit verband ich die Hoffnung ihn von dort oben noch besser sehen zu können. Die Aussicht oben war dann auch nicht schlecht, aber der Fuji war wieder „schüchtern“ wie es hier so schön heißt und auf den Bildern kann man ihn jetzt nur noch schwach erkennen. Außerdem war die Linse dreckig. Pech.

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Das Highlight kam dann überraschenderweise noch. Entsprechend meines Day Pass‘ folgte ich dem Besucherschwarm wie ein Lemming und landete am Fuße der anderen Seite Enoshimas. Dort war durch einen Vulkanausbruch vor etlichen Jahrhunderten eine markante Felsküste entstanden. In zwei der Höhlen befinden sich heilige Stätten, die schon vor zwei Jahrhunderten Besucher nach Enoshima zog.

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Die Schleswig-Holsteinerin in mir, konnte natürlich beim Anblick des Wassers nicht einfach zum Bootsanleger laufen, sondern blieb ebenso wie einige andere noch eine ganze Weile an diesem „Strand“.

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