Kamifurano, Hokkaido

20150718_WWOOF Kamifurano 06Seit Donnerstagabend ist die Farm auf diesem Bild meine neue Bleibe für die nächsten zwei Wochen. Nachdem ich am Mittwoch alle Hostel-/Hotel-/B&B-Portale nach einer bezahlbaren Bleibe abgeforstet hatte, habe ich irgendwann eingesehen, dass es mit meiner Wunschvorstellung Wakkanai, Rishiri-to, Rebun-to und danach die Nordküste Hokkaidos entlang wohl nichts wird. Um überhaupt erstmal ein Bett zu haben und mal etwas Ruhe in die Planung (und Kasse) zu bringen, habe ich mich zu einem zweiten WWOOF-Einsatz entschlossen. „WorldWide Opportunities on Organic Farms“ ist eine der Umschreibungen von WWOOFing und heißt für Freiwillige wie mich runtergebrochen so viel wie: Bett und Mahlzeiten gegen Arbeit und den Austausch mit den Gastgebern (meist familiengeführte Farmen oder Hostels). Natürlich steckt da noch eine ganze Menge mehr hinter, das kann hier oder hier nachgelesen werden.

Am Mittwoch habe ich entsprechend bei Gastgebern angefragt, die „dringend“ Helfer brauchten, weil für mich die Chance höher war direkt am nächsten Tag anfangen zu können – ergo einen kostenlosen Schlafplatz zu haben. Gelandet bin ich in Kamifurano, nahe dem Daisetuzan-Nationalparks, auf einer Gemüsefarm. Donnerstagabend kam ich an und wurde freundlich von Familie und Sonnenuntergang begrüßt.
20150718_WWOOF Kamifurano 01 20150718_WWOOF Kamifurano 04 20150718_WWOOF Kamifurano 05 20150718_WWOOF Kamifurano 03 20150718_WWOOF Kamifurano 02Gestern ging es dann heißt her: Strahlend blauer Himmel, konsequenter Sonnenschein und eine brütende Hitze. Ein Wetter bei dem ich mich bevorzugt drinnen oder im Schatten aufhalte. Ging aber nicht. Und so habe ich gemeinsam mit der zweiten WWOOFerin aus Hongkong, einer „normalen“ Helferin und drei Familienmitgliedern sechs Stunden lang in der prallen Sonne die Kürbisfelder von Unkraut befreit. Habe bis auf einen leichten Sonnenbrand und schmerzende Hände aber alles gut überstanden.
Heute Morgen haben die Hongkongerin und ich uns dann schon gefreut, dass der bedeckte Himmel etwas angenehmere Arbeitsbedingungen versprach, aber Pustekuchen. Heute wurde Spinat für den Verkauf eingepackt. Faszinierend wie viel Spinat aus einem Gewächshaus kommen kann. Da lassen sich sehr viele 210 Gramm-Packungen füllen.
Von der Arbeit selbst habe ich (noch) keine Bilder, aber da wir am späten Nachmittag fertig waren, habe ich noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Das Haus auf dem dritten Bild ist von meinen Gastgebern selbst gebaut worden – wie auch sonst alles auf dem Hof, z. B. das WWOOFer House weiter oben.

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