Tomita Farm, Nakafurano, Hokkaido

Gestern Morgen wurde ich vor meinem Wecker von meinem Host Tanaka-san mit den Worten „Today off!“ geweckt. Ich hatte also frei. Was also tun, wenn unvorbereitet ein kompletter Tag frei zu gestalten ist? Genau. In Ruhe frühstücken.
Anschließend habe ich mir das Fahrrad geschnappt und bin los Richtung Post (siehe voriger Eintrag). Jedenfalls wollte ich das. Nach ein paar hundert Metern habe ich beschlossen mir meine Nerven zu sparen und habe das zu kleine Rad an den nächsten Pfosten gekettet. Dann lieber zu Fuß.

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Mein spontanes Ziel, nachdem ich die beiden Päckchen zur Post gebracht hatte, war in der Ferne zu sehen: Die Tomita-Farm. Da ich sie sehen konnte, dachte ich, sollte es zu Fuß kein Problem sein. War es auch nicht. Es war nur weiter als gedacht. Nach zwei Stunden kam ich an und war erst von den vielen Bussen, dann von den vielen Menschen und letztendlich aber auch von den vielen Blumen beeindruckt. Wie es sich für eine echte japanische Sehenswürdigkeit gehört, gab es rund um den Lavendel natürlich alles zu kaufen: Lavendel-Seife, Lavendel-Raumduft, Lavendel-Limonade, Lavendel-Softeis, usw.

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Nach einem Mittagessen, bei dem ich mich mit einer sehr netten Lehrerin aus Sapporo unterhalten habe, habe ich mich dann via „Lavendel EAST“, einem Vorposten der Tomita-Farm, wieder auf den Weg zur Chinita-Farm gemacht.
Weil ich dann doch neugierig war, habe ich in der Unterkunft dann doch mal Google befragt, wie weit ich wohl gelaufen bin. Eine Strecke auf direktem Weg sollen 9,8 Kilometer sein. Da ich sicher nicht den direkten Weg gelaufen bin, wusste ich abends auch warum mir etwas die Beine schwer wurden. Aber schön war’s.

Auf den Bildern ganz oben ist die Vielfalt des hiesigen Anbaus zu erahnen. Hier dominiert der Reis nicht so stark, wie ich es in anderen Regionen erlebt habe. Bei dem Melonenstand habe ich eine kleine Pause eingelegt und eine halbe Melone für 400 Yen ausgelöffelt (und das war günstig).
Die Bilder auf der Farm zeigen natürlich vor allem die Blumenmeere. Ihr dürftet aber auch erahnen können, wie viele Menschen außer mir vor Ort waren.
Die Bilder unten zeigen die „Lavendel EAST“- Farm, die zur Tomita-Farm gehört, aber deutlich kleiner und weniger überlaufen ist. Mit dem Trecker/“Lavender-Bus“ kann man sich für ein Entgelt durch das Feld fahren lassen. Auf den letzten drei Bildern sind drei Höfe zu sehen, an denen ich auf dem Rückweg vorbeigekommen bin.

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