WWOOF in Nakafurano, Hokkaido

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„Was machst Du da eigentlich?“ bin ich gefragt worden, daher eine kurze Erklärung zu meinem WWOOF-Einsatz auf der Chinita-Farm in Nakafurano.
Wie ich schon geschrieben habe, bestand mein erster Tag auf der Farm aus endlosen Kürbisfeldern, die von vier anderen und mir von Unkraut befreit wurden.
Seitdem packe ich Spinat. Viel Spinat. Offenbar wächst Spinat schnell. Oder die Gewächshäuser sind innen größer als sie von außen wirken. Jedenfalls packe ich Spinat.
Inzwischen gemeinsam mit einer Schweizerin, die ebenfalls mit dem Working Holiday Visum unterwegs ist, und einem Indonesier, der nach 8 Jahren Schul- und Studienzeit in Australien jetzt als Assistenz-Englischlehrer in Japan arbeitet und grade Ferien hat.
Im Hintergrund läuft die ganze Zeit ein japanischer Radiosender, auf dem sehr viel geredet wird und das Thermometer zeigt immer was zwischen 25 und 30 Grad an. Dazu ist es natürlich schwül, sonst wäre es ja langweilig. Manchmal bekommen wir Besuch von einer Hornisse oder anderen überdimensionalen Insekten, aber die meiste Zeit hört man das Zupfen am Spinat und das Rascheln der Tüten.
Die Tage sind sehr strukturiert: 8 Uhr Beginn, 10 Uhr Teepause, 11.30-13 Uhr Mittagspause, 15 Uhr Teepause, 16.30 Uhr Feierabend.
Insgesamt also 6 Stunden Spinat zupfen, putzen, messen, wiegen und verpacken mit netten Menschen. Das lässt sich gut aushalten. Dafür gibt’s kein Geld, aber ein Dach über den Kopf und jeden Tag frisches Gemüse.
Nicht nur Spinat, aber auch.

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