Reis, Reis, Baby… Reisernte in Yamaguchi

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Als Soundtrack zu diesem Artikel, empfehle ich >dieses< Lied mit einer kleinen textliche Anpassung – siehe Überschrift. Ich konnte nicht anders als das heute zwischendurch immer mal wieder vor mich hin zu summen und mich zu freuen, die Erfahrung hier machen zu dürfen. Und ja, das werde ich auch noch sagen, wenn mich mutmaßlich übermorgen der Muskelkater überfällt und daran erinnert, was ich getan habe. Aber im Gegensatz zu dem Wissen, geht der wieder.
Reisernte! Verrückt.
Das glaubt mir zuhause kein Mensch, wenn ich nicht ein paar Fotos zeige. Da sich die Arbeit mit der Handsense oder auch mit der Reismähbündelmaschine schlecht mit gleichzeitigem Knipsen vertragen, gibt’s mich heute nur passiv. Da ich aber auch während der Arbeit fotografiert worden bin, werde ich mir die Bilder besorgten und nach Eitelkeitscheck eventuell sogar herzeigen.
Auf den vorangegangenen Bildern sind zuerst die vier Terrassenfelder zu sehen, die wir bearbeiten. Da es auch für meine Gastgeber die erste Reisernte ist, sind wir natürlich noch nicht fertig und machen morgen weiter.
Nachmittags kam ein befreundeter Farmer vorbei, der schon deutlich öfter mit Reis gearbeitet hat. Dank der Erfahrung hat er erstmal gezeigt, wie er einige Sachen macht. Zum Beispiel, wie aus getrockneten Reisstielen vom Vorjahr ein Gürtel für ein ganzes Bündel wird, damit sie direkt griffbereit am Rücken hängen, wenn das nächste von Hand geschnittene frische Bündel geschnürt werden soll. Oder wie traditionell die Trockengestelle aus Bambus (Hade oder Haze genannt) gebaut werden. Oder wie man oben genannte Maschine wieder zum Laufen bekommt, wenn die Deutsche mehr Gras mitgemäht hat als für eine Reisschnittmaschine empfehlenswert wäre.

Natürlich war es anstrengend, aber es war auch entspannt und toll und ich freu mich tatsächlich auf morgen. Jetzt wo die Handgriffe etwas besser sitzen als noch am Morgen und ich weiß, dass ich mich nicht so doof anstelle, wie befürchtet.
Ich habe Reis geerntet.  Reis, Reis, Baby…

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