Pause

Sakurajima, Kagoshima. Oktober 2015
Sakurajima, Kagoshima. Oktober 2015

Pause. Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, denn ich schulter alle paar Tage meinen Rucksack und reise weiter. Es ist mehr mein Zustand. Ich bin seit 5 Monaten in Japan unterwegs und ich weiß grade nicht mehr so genau warum. Habe ich nicht inzwischen genug Städte, Dörfer, Berge, Schreine, Reisfelder und Getränkeautomaten gesehen? Genug Reis, Ingwer, Fisch und Miso-Suppe gegessen? Oft genug über die Landschaft, die Menschen, die Kultur gestaunt – oder auch den Kopf geschüttelt?

Ich weiß schon, dass ich das hier eigentlich grade will. Aber ich sehne mich trotzdem gerade nach einem Herbsttag mit Schiedwetter, einem gemütlichen Sofa, meiner Decke, Büchern und Tee.
Ich mag das am Herbst: Diese natürliche, wettergegebene Erlaubnis einfach mal daheim bleiben zu dürfen.
Hier in Kagoshima ist aber gerade herrliches Spätsommerwetter und die Tatsache, dass ich die kommenden  zwei Wochen noch sehr viel weiter im Süden verbringen werde, lassen den nächsten Herbsttag in weite Ferne rücken. Es ist wohl eine Sehnsucht nach einer Auszeit von der Rauszeit und der „Erlaubnis“ auch mal nicht alles anzugucken.
Im Moment fehlt die Lust am Entdecken.
Aber die kommt schon noch wieder.
Ich flieg nach Okinawa, verdammt, da wird der Knoten ja wohl platzen!
Sommer, Sonne, Südsee.
Verrückt.

Trotzdem fehlt ihr mir.

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