Montag, Osaka.

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Vom leuchtend gelben Gingko bis zum roten Ahorn zeigt die Natur gerade, was sie zu bieten hat. Es sieht ganz so aus als hätten der Bayer und ich richtig geplant, sodass wir bis Anfang Dezember die volle Farbpalette zu sehen bekommen. Aber bis Donnerstag bin ich noch wie gehabt allein unterwegs und so habe ich weiter Osaka erkundet.
Vom Midoriya sind es nur etwa zwanzig Minuten zu Fuß zur Burg von Osaka. Sie ist eine der Attraktionen hier und man kommt ihr auch ohne den Eintritt zu zahlen nah. Auf dem Gelände tummelten sich entsprechend sehr viele Menschen. Jung und alt, Japaner und Ausländer, große Reisegruppen und Selfie-Stick-Touris. Leute zu gucken war da schon fast eher Attraktion als die Burg selbst, die natürlich was her macht, aber mit ihrem Fahrstuhl den Wiederaufbau im 20. Jahrhundert auch nicht leugnen kann.
Zum Thema Selfie-Stick (das sind die Stäbe, die zur Verlängerung des Arms am Handy/Smartphone befestigt werden, um sich selbst besser knipsen zu können): Eine Touristin aus dem asiatischen Raum verfolgte hektisch eine Japanerin im Kimono. Erst dachte ich, die beiden würden zusammengehören, aber mir wurde bald klar, dass die Japanerin schnellen Schrittes versuchte durch die Menge zu kommen ohne viel fotografiert zu werden. Die Touristin hatte die Verfolgung aufgenommen und blieb ihr recht penetrant auf den Fersen. Dabei versuchte sie immer wieder im Gehen hübsch in die Kamera zu gucken, um ein Bild mit sich und der fliehenden Japanerin zu machen. Ihrem Begleiter war das offenbar äußerst unangenehm. Bleibt die Frage, warum sie sie nicht einfach höflich gefragt hat.

Mein Weg ging jedenfalls weiter durch die Gartenanlagen und führte mich – unter anderem an den drei uniformierte Herren vorbei, die die Ein-/Ausfahrt eines Parkhauses regeln – nach Nakanoshima, eine längliche Insel zwischen zwei Flüssen auf der auch das Rathaus steht. Ich kam zur Mittagszeit dort an. Durch das gute Wetter waren die Cafés und Terrassen gut besucht.
Nach dem Mittag habe ich mich dann doch auf den Weg zum Aquarium gemacht. Dem größten Japans. Es war nicht allzu viel los, sodass ich immer wieder einen der Sitzplätze vor den teils riesigen Becken erwischt habe. Das größte Becken mit seinen beiden Walhaien, den Rochen, kleineren Fischschwärmen und dem Hammerhai war schon sehr beeindruckend. Ich gebe übrigens meinen Eltern die Schuld, dass Fische eine gewisse Faszination auf mich ausüben. Wir hatten früher ein Aquarium. Für meinen Hang zu Quallen können sie wahrscheinlich nichts, aber das Aquarium in Osaka hat dazu beigetragen, dass ich jetzt noch mehr Arten gesehen habe. (Und ja, zwischendurch hatte ich ein schlechtes Gewissen, das ich mir aber wie üblich damit ausgeredet habe, dass der größere Schaden an der Natur wäre, wenn all diese Besucher auf Booten und in Taucheranzügen die Meere unsicher machen würden.)

Um eine weitere „Attraktion“ mitzunehmen, bin ich nach Shinsaibashi gefahren. Wie auf den Bildern zu sehen ist, war ich fast alleine in der Einkaufsstraße. Montagabend. Und es war die Hölle los.
Dieses Werbemännchen von Glico ist übrigens sehr bekannt und „muss“ fotografiert werden, wenn man zuhause beweisen möchte, dass man wirklich in Osaka war. Ich habe mich dem mal angeschlossen. Jetzt wisst ihr Bescheid.

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